So reagieren Amazon und AWS auf den Ukraine-Konflikt

Angebot von Amazon und AWS in Russland und Belarus

Im Gegensatz zu anderen US-Technologieanbietern haben Amazon und AWS keine Rechenzentren, Infrastruktur oder Büros in Russland, und wir haben eine langjährige Politik, keine Geschäfte mit der russischen Regierung zu machen.

Wir arbeiten weiterhin mit verschiedenen NGOs und anderen Organisationen zusammen, um die immensen humanitären Bedürfnisse in der Region zu decken. Amazon hat 5 Millionen US-Dollar gespendet, um die Betroffenen zu unterstützen. Wir verdoppeln weiterhin die Spenden unserer Mitarbeiter:innen und wir freuen uns, dass über 10.000 Mitarbeiter:innen für diese Aktion gespendet haben. Zehntausende von Kund:innen auf der ganzen Welt haben ebenfalls über unsere Homepages gespendet, und wir sorgen dafür, dass die Gelder bei Save the Children und dem Roten Kreuz vor Ort ankommen.

Amazons Cybersecurity-Unterstützung für die Ukraine.
Neben der Unterstützung von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) arbeitet AWS weiterhin eng mit ukrainischen Kunden und Partnern zusammen, um ihre Anwendungen und Accounts zu schützen. Teams aus Account-Manager:innen, Sicherheitsspezialist:innen, Softwarentwickler:innen und anderen technischen Fachleuten arbeiten rund um die Uhr, um Kunden und Partnern in dieser schweren Zeit zu helfen. Wir unterstützen diese Kunden bei der Anwendung bewährter Sicherheitspraktiken, indem wir unser Well-Architected Framework anwenden. So stellen wir sicher, dass die Arbeitsprozesse geschützt sind. In anderen Fällen entwickeln wir technische Services und Tools für Kunden in der Ukraine und stellen sie ihnen zur Verfügung. Dadurch können sie ihre lokale Infrastruktur sicher auf AWS migrieren und sie vor potenziellen physischen oder virtuellen Angriffen schützen.

Seit einigen Wochen arbeiten wir eng mit ukrainischen IT-Organisationen zusammen, um Cyber-Angriffe abzuwehren. Wir arbeiten zudem mit Organisationen in der Ukraine und auf der ganzen Welt zusammen und teilen relevante Informationen in Echtzeit. Infolgedessen haben unsere Teams neue Signaturen von Schadsoftware erkannt und Aktivitäten von staatlichen Akteuren festgestellt, die wir beobachten. Als diese Aktivitäten zunahmen, entdeckten unsere Teams und Technologien die Bedrohungen, lernten die Muster kennen und gaben den Kunden direkt Instrumente zur Abhilfe an die Hand. Wir lernen kontinuierlich aus den von uns gesammelten Informationen und entwickeln daraufhin den Schutz unserer Infrastruktur weiter. Unsere Teams beobachten neue Bedrohungshinweise rund um die Uhr und sind in der Lage, schnell auf Probleme zu reagieren. Unsere Sicherheitsteams geben diese Informationen an Regierungen und IT-Organisationen weiter, mit denen wir in Europa, Nordamerika und auf der ganzen Welt eng zusammenarbeiten. So liefern wir den Eigentümern und Betreibern kritischer Infrastrukturen zusätzliche Informationen zum Schutz ihrer Einrichtungen.

Im Zuge zunehmender Aktivitäten bösartiger staatlicher Akteure beobachten wir auch ein höheres operatives Tempo anderer bösartiger Akteure. Wir haben mehrere Fälle beobachtet, in denen Schadsoftware gezielt gegen gemeinnützige Organisationen, Nichtregierungsorganisationen und andere Hilfsorganisationen eingesetzt wurde, um Verwirrung zu stiften und Abläufe zu stören. In diesen besonders schwerwiegenden Fällen wurde Malware eingesetzt, um die Versorgung mit Medikamenten, Lebensmitteln und Kleidung zu behindern. Wir arbeiten weiterhin intensiv daran, diese Kunden zu schützen, während sie ihre wichtige Arbeit leisten: den von diesem schrecklichen Konflikt betroffenen Menschen helfen.

Unsere Teams für den öffentlichen Sektor arbeiten eng mit den Regierungen zusammen, um deren Sicherheitsbedürfnisse zu verstehen und schnell mit Unterstützung und Beratung zu reagieren. Im Vorfeld dieses Konflikts haben wir uns mit der ukrainischen Regierung, den Ländern der Europäischen Union, der Europäischen Kommission, der US-Regierung, der NATO und anderen Organisationen beraten. AWS wird auch weiterhin Sicherheitsexpertise und -unterstützung bereitstellen, wie Amazons CEO Andy Jassy in seiner Twitter-Botschaft an die Menschen in der Ukraine erwähnt.

Im Gegensatz zu anderen US-amerikanischen Technologieanbietern hat AWS keine Rechenzentren, Infrastruktur oder Büros in Russland. Wir verfolgen seit langem den Grundsatz, keine Geschäfte mit der russischen Regierung zu machen und haben auch keine neuen Anmeldungen für AWS in Russland und Belarus mehr zugelassen. Unsere größten Kunden, die AWS in Russland nutzen, sind Unternehmen, die ihren Hauptsitz außerhalb des Landes haben und in Russland über Entwicklungsteams verfügen. AWS hat klare Nutzungsbedingungen. Sie besagen, dass Kunden, die AWS-Dienste dazu nutzen, um zu Gewalt, Terrorismus oder anderen schweren Straftaten anzustiften, zu fördern oder aktiv dazu zu aufrufen, von unseren Diensten ausgeschlossen werden. Jedem Kunden, der diesen Grundsatz verletzt, wird der AWS-Zugang gesperrt.

Während dieser Konflikt andauert, leisten AWS und Amazon aktive Hilfe und werden dies auch in Zukunft für die Menschen in der Ukraine und auf der ganzen Welt tun.

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