Otto Group plant freiwilliges Impfangebot und Selbsttests für Kolleg*innen

Die Otto Group beabsichtigt, Kolleg*innen ein freiwilliges und kostenfreies Impfangebot zu machen, sobald Unternehmen in Deutschland die ausdrückliche Genehmigung erhalten, Impfungen in der Belegschaft durchzuführen und die breite Verfügbarkeit von Impfstoffen sichergestellt ist. Die entsprechenden Planungen laufen auf Hochtouren. Außerdem will die Otto Group ihren an den jeweiligen Standorten, in Präsenz Beschäftigten zeitnah voraussichtlich zwei Selbsttest pro Woche anbieten. Damit stellt sich der Konzern ausdrücklich hinter den Aufruf der Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft zur Unterstützung der Teststrategie von Bund und Ländern.

Im Hinblick auf die Möglichkeit von Impfungen in Unternehmen arbeitet eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe in der Otto Group Holding bereits an einem entsprechenden Konzept. Am Beispiel Hamburg prüft das Team unter Hochdruck, welche medizinischen, prozessualen und strukturellen Voraussetzungen geschaffen werden müssen, um Impfungen gegen das COVID-19-Virus auf dem Betriebsgelände der Otto Group in Hamburg anbieten zu können. Das daraus entstehende, roll-out-fähige Impfkonzept soll dann als adaptierbare Blaupause für alle anderen Konzernunternehmen in Deutschland und gegebenenfalls auch an Standorten in anderen Ländern dienen.

Der Leitgedanke bei der Impfkonzeptentwicklung und Umsetzungsvorbereitung ist dabei die möglichst schnelle und breite Immunisierung der Belegschaften der Otto Group – natürlich immer auf freiwilliger Basis.

„Wir entwickeln für den Konzern sehr fokussiert und vorausschauend Umsetzungsmaßnahmen zur Unterstützung bei der Eindämmung der Corona-Pandemie. Zum einen steht für uns der Gesundheitsschutz unserer Mitarbeitenden stets an erster Stelle. Hier müssen wir alles tun, was in unserer Macht steht, um das gesundheitliche Wohl unserer Kolleg*innen im Rahmen ihrer Tätigkeiten zu gewährleisten. Zum anderen haben wir als Unternehmen auch eine gesellschaftliche Verantwortung und sehen uns daher in der Pflicht, bei der Pandemie-Bekämpfung zu unterstützen. Klar ist aber auch, dass wir für die Umsetzung unserer Pläne das Zutun und konkrete Handlungsanleitungen der zuständigen Behörden benötigen“, erläutert Petra Scharner-Wolff, Konzern-Vorständin Finanzen, Controlling und Personal, das aktuelle Vorgehen.

Die Unterstützung bei der Pandemie-Bekämpfung soll auch über die Einführung eines Angebots von voraussichtlich zwei kostenlosen Selbsttests pro Woche für die an den jeweiligen Standorten beschäftigten Kolleg*innen, deren Tätigkeitsprofil oder aktuelle häusliche Situation kein mobiles Arbeiten zulässt, gewährleistet werden. Auch hier gilt selbstverständlich das Prinzip der Freiwilligkeit. Die Selbsttests sollen die bereits seit Beginn der Pandemie bestehenden, umfassenden Maßnahmen der Otto Group zum Gesundheitsschutz aller Kolleg*innen ergänzen und helfen, Infektionsgeschehen noch früher zu erkennen. Dieses Ziel verfolgt der Konzern auch mit dem Einsatz von Schnelltests, die schon seit Monaten sehr gezielt in betriebskritischen Bereichen wie zum Beispiel der Logistik zum Einsatz kommen.

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