DPD eröffnet eigenes Mikrodepot in Berlin

In der Landeshauptstadt hat DPD eine ehemalige Autowerkstatt zu einem modernen Paketumschlagplatz aufgerüstet.

Ab sofort nimmt der Logistiker in Berlin sein eigenes Mikrodepot in Betrieb. DPD wolle damit das stetig wachsende Paketaufkommen u. a. wegen zunehmenden Bestellungen im Online-Handel bewältigen.

Zudem gehört das Projekt zur Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens: „Insbesondere in Wohngebieten, in denen eine hohe Empfängerdichte vorherrscht, ist das Zusammenspiel aus Mikrodepots, E-Lastenrädern und intelligenter Ladeinfrastruktur auf der letzten Meile besonders effizient und umweltfreundlich“, so DPD zum Vorhaben.

Auslieferung von 400 Paketen am Tag.
Für die Lieferung setzt DPD auf zwei Elektro-Schwerlasträdern des Berliner StartUp-Unternehmens ONO und auf vier Cargobikes. Diese sollen Sendungen in den umliegenden Bezirken Friedrichshain, Prenzlauer Berg, Pankow und Lichtenberg ausliefern. Dabei rechnet der Logistiker mit einem Paketvolumen von 400 Paketen täglich.

Depotstart von Kooperationsprojekt inspiriert.
Erste Erfahrungen für die Zustellung per Lastenrad sammelte DPD zuletzt mit dem anbieterübergreifenden Projekt KoMoDo. „Nach Ablauf des Projekts haben wir uns auf die Suche nach geeigneten Standorten für ein eigenes Mikrodepot gemacht und sind am Rande des Prenzlauer Bergs fündig geworden. Im umliegenden Zustellgebiet sind überwiegend Privatempfänger angesiedelt, die StoppDichte der Touren ist entsprechend hoch. Solche Gebiete sind bestens geeignet für die Paketversorgung via Lastenrad“, resümiert Gerd Seber, Group Manager Sustainability & Innovation bei DPD.

Das neue Depot wurde in der Kniprodestraße unmittelbar neben der Sprint-Tankstelle angesiedelt. Diese verfügt über eine 75KW-Hochleistungsladesäule, sodass das Fahrzeug geladen werden kann, welches die Sendungen zum Mikrodepot bringt. Gleichsam gibt es vor Ort eine Akku-Wechselstation, mit der die Lastenräder regelmäßig mit Energie versorgt werden können. „Die E-Flotte ist somit stets mobil und DPD muss keine eigene Ladeinfrastruktur errichten und betreiben“, schreibt der Logistiker.

Quelle: Logistik-watchblog

Translate »